Menstruationsschmerzen lindern: 15 Tipps, die wirklich helfen (Teil 1)
Menstruationsschmerzen lindern: 15 Tipps, die wirklich helfen
Menstruationsschmerzen gehören für viele Frauen zum Alltag. Manche verspüren nur ein leichtes Ziehen im Unterbauch, andere leiden jeden Monat unter starken Krämpfen, Rückenschmerzen, Übelkeit oder Müdigkeit. Bei einigen Frauen sind die Beschwerden so stark, dass Arbeiten, Lernen oder Sport kaum möglich sind.
Obwohl Menstruationsschmerzen häufig ein normaler Bestandteil des Menstruationszyklus sind, musst du sie nicht einfach hinnehmen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern und deine Periode angenehmer zu gestalten.
In diesem Ratgeber erfährst du, wodurch Menstruationsschmerzen entstehen, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist und welche 15 praktischen Tipps wirklich helfen können.
Was sind Menstruationsschmerzen?
Menstruationsschmerzen entstehen, weil sich die Gebärmutter zusammenzieht, um die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut abzustoßen.
Diese Kontraktionen werden durch hormonähnliche Stoffe ausgelöst, die Prostaglandine genannt werden.
Je mehr Prostaglandine dein Körper bildet, desto stärker zieht sich die Gebärmutter zusammen. Dadurch können Menstruationskrämpfe entstehen.
Die Schmerzen treten meist auf:
- im Unterbauch;
- im unteren Rücken;
- manchmal ausstrahlend bis in die Oberschenkel.
Häufig beginnen die Beschwerden kurz vor oder am ersten Tag der Menstruation und lassen nach ein bis drei Tagen wieder nach.
Welche Beschwerden können auftreten?
Jede Frau erlebt ihre Menstruation anders. Häufige Beschwerden sind:
- Krämpfe im Unterbauch;
- Rückenschmerzen;
- Schmerzen in den Oberschenkeln;
- Übelkeit;
- Kopfschmerzen;
- Müdigkeit;
- Durchfall;
- Blähungen;
- Schwindel.
Nicht jede Frau hat alle Beschwerden. Manche verspüren lediglich leichte Bauchschmerzen, während andere mehrere Symptome gleichzeitig haben.
Primäre und sekundäre Menstruationsschmerzen
Ärztinnen und Ärzte unterscheiden zwischen zwei Formen von Menstruationsschmerzen.
Primäre Menstruationsschmerzen
Dies ist die häufigste Form. Die Schmerzen entstehen durch die natürlichen Kontraktionen der Gebärmutter. Es liegt keine Erkrankung zugrunde.
Primäre Menstruationsschmerzen beginnen häufig in der Pubertät und werden bei vielen Frauen mit zunehmendem Alter schwächer.
Sekundäre Menstruationsschmerzen
Bei sekundären Menstruationsschmerzen steckt eine medizinische Ursache hinter den Beschwerden. Mögliche Ursachen sind unter anderem:
- Endometriose;
- Adenomyose;
- Myome;
- Entzündungen;
- Polypen.
Die Schmerzen beginnen häufig schon einige Tage vor der Menstruation und halten teilweise auch nach dem Ende der Blutung an.
Werden die Beschwerden plötzlich stärker oder beeinträchtigen sie deinen Alltag erheblich, solltest du deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt aufsuchen.
Warum haben manche Frauen stärkere Schmerzen?
Es gibt verschiedene Faktoren, die Menstruationsschmerzen beeinflussen können. Dazu gehören:
- eine erhöhte Produktion von Prostaglandinen;
- genetische Veranlagung;
- Stress;
- Müdigkeit;
- Bewegungsmangel;
- zugrunde liegende Erkrankungen.
Jeder Körper reagiert anders auf hormonelle Veränderungen.
15 Tipps gegen Menstruationsschmerzen
Tipp 1: Wärme anwenden
Wärme entspannt die Muskulatur der Gebärmutter.
Lege eine Wärmflasche oder ein Wärmekissen auf den Unterbauch oder den unteren Rücken.
Viele Frauen empfinden dadurch eine deutliche Linderung der Krämpfe. Auch ein warmes Bad oder eine warme Dusche kann angenehm sein.
Tipp 2: In Bewegung bleiben
Auch wenn du dich lieber auf das Sofa legen möchtest, hilft leichte Bewegung vielen Frauen besser als völlige Ruhe.
Du musst dafür keinen intensiven Sport treiben. Ein Spaziergang, Radfahren oder Yoga können bereits die Durchblutung fördern und die Muskulatur entspannen.
Tipp 3: Ausreichend trinken
Während der Menstruation lagern manche Frauen mehr Flüssigkeit im Körper ein.
Ausreichend Wasser unterstützt den Körper und kann helfen, ein Völlegefühl zu reduzieren. Versuche, über den Tag verteilt genügend zu trinken.
Tipp 4: Gesund und ausgewogen essen
Eine gesunde Ernährung unterstützt deinen Körper während der Menstruation.Empfehlenswert sind unter anderem:
- Gemüse;
- Obst;
- Vollkornprodukte;
- Hülsenfrüchte;
- Nüsse;
- gesunde Fette.
Reduziere möglichst stark verarbeitete Lebensmittel, große Mengen Zucker und sehr salzige Speisen.
Tipp 5: Stress reduzieren
Stress kann dazu führen, dass sich die Muskulatur stärker anspannt. Entspannungsübungen können helfen. Zum Beispiel:
- bewusstes Atmen;
- Meditation;
- Achtsamkeit;
- ein Spaziergang in der Natur;
- entspanntes Lesen.
Tipp 6: Ausreichend schlafen
Während deiner Menstruation benötigt dein Körper zusätzliche Energie.
Ausreichend Schlaf hilft dem Körper, sich besser zu erholen und Schmerzen leichter zu verarbeiten.
Tipp 7: Auf den eigenen Körper hören
Fühlst du dich müde oder erschöpft?
Dann plane – wenn möglich – etwas ruhigere Tage ein. Du musst während deiner Periode nicht immer genauso leistungsfähig sein wie sonst.
Tipp 8: Bequeme Unterwäsche tragen
Wenn dein Bauch empfindlich ist, kann enge oder einschneidende Unterwäsche unangenehm sein.
Viele Frauen entscheiden sich deshalb während ihrer Periode für weiche Periodenunterwäsche.
Die Periodenunterwäsche von Swaens besteht aus Bambusviskose. Dieses Material fühlt sich besonders weich an, ist atmungsaktiv und passt sich deinen Bewegungen angenehm an. Dadurch entsteht weniger Druck auf einen empfindlichen Unterbauch.
Außerdem bietet Periodenunterwäsche zusätzliche Sicherheit während der Menstruation. So kannst du dich freier bewegen und entspannter durch den Tag gehen.
Warum entscheiden sich immer mehr Frauen für Periodenunterwäsche?
Neben dem hohen Tragekomfort bietet Periodenunterwäsche viele weitere Vorteile. Sie:
- fühlt sich wie normale Unterwäsche an;
- besitzt mehrere saugfähige Schichten;
- hilft, Auslaufen zu verhindern;
- ist wiederverwendbar;
- eignet sich für Arbeit, Schule, Sport und die Nacht.
Viele Frauen empfinden dadurch mehr Sicherheit und Gelassenheit während ihrer Periode.
Im zweiten Teil erfährst du die weiteren sieben Tipps gegen Menstruationsschmerzen, welche Ernährung unterstützend wirken kann, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist und welche Periodenunterwäsche von Swaens besonders viel Komfort während der Menstruation bietet.